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Knie

Nachfolgend möchten wir Ihnen einen Überblick über unsere besondere Medial-Pivot Knie-Philosophie und die damit einhergehenden Vorteile – für eine schnelle Rückkehr in ein aktives Leben – aufzeigen:

Das Medial-Pivot Kniegelenk – Schneller zurück ins aktive Leben

Das Implantat für eine höhere Stabilität!

Der natürliche Bewegunsablauf des gesunden Kniegelenkes stellt die Grundlage für das Prinzip der MicroPort Medial-Pivot Prothese dar. Häufig klagen Patienten über einen Verlust der Stabilität nach der Implantation einer künstlichen Knieprothese. Speziell bei aktiven Bewegungen – wie zum Beispiel beim Treppensteigen – kann dies zu einem Gefühl der Instabilität und damit zu einer Unzufriedenheit führen.

Unsere Medial-Pivot Prothese zeichnet sich durch eine gleichbleibende Stabilität im gesamten Bewegunsverlauf aus. Herkömmliche Kniesysteme arbeiten zur Unterstützung der Stabilität mit einem mechanischen Stoppmechanismus (PS = Posterior stabilisierend). Hierdurch kann es bei bestimmten Bewegungsabläufen zu erhöhtem „Stress“ kommen. Die Folge hiervon kann ein verfrühter Abrieb des künstlichen Meniskusersatzes – welcher in der Regel aus Polyethylen besteht – bedeuten. Durch die Anlehnung an die natürliche Anatomie, kann das Medial-Pivot Designprinzip auf einen solchen „Stopp-Mechanismus“ gänzlich verzichten.

Des Weiteren zeichnet sich das Medial-Pivot Knie durch eine hohe Patientenzufriedenheit und durch eine nachgewiesene höhere Muskeleffizienz (musculus quadriceps femoris) aus. Diese unterstützt eine schnellere Mobilisierung des Patienten und die Rückkehr in ein aktives Leben.

 

DIE VORTEILE AUF EINEN BLICK:
  • Hohe Stabilität im gesamten Bewegunsradius 1
  • Verschleißarmes Design 2
  • 95% Patientenzufriedenheit 3
  • 98,8% Überlebensrate nach 17 Jahren 1 
  • Hohe Effizienz der Muskulatur (quadriceps femoris) 4

Jeder Mensch ist individuell – Das patientenspezifische OP-Verfahren

Patienten–Spezifische–Instrumente „PSI“ zur präoperativen Navigation

Sie sind individuell – Ihre Anatomie ist es auch!

Mithilfe von computerunterstützten OP-Verfahren haben Chirurgen heute die Möglichkeit, einen Gelenkersatz individuell an Ihre Anatomie anzupassen. Dies geschieht unter Zuhilfenahme von Schablonen, die auf Basis Ihrer individuellen Anatomie hergestellt werden.

Das für Sie ideale Implantat kann so bereits vor dem Eingriff ermittelt werden und der Operateur kann sich mittels einer 3D-Planung optimal auf die OP vorbereiten. Gegebenenfalls können im Vorfeld, wenn nötig, sogar noch Änderungen vorgenommen werden.

3D-PLANUNG DES KNIEGELENKS

Mithilfe einer besonderen Softwareplanung wird auf Basis von CT- bzw. hochauflösenden  MRT-Bildern eine virtuelle 3D-Planung der Prothese am Knochen durchgeführt. Die Platzierung der Prothese wird sozusagen vor der geplanten OP und unter Berücksichtigung der individuellen Anatomie simuliert. Böse Überraschungen im OP-Verlauf können so vermieden werden und der Chirurg kann sich perfekt auf Eventualitäten einstellen. Auf Basis der spezifischen Vorplanung werden maßgenaue Schablonen gefertigt, die während der Operation eine exakte Ausrichtung der nötigen Knochenschnitte ermöglichen. Die 3D-Ansicht erlaubt sowohl vor, als auch während der Operation die Betrachtung der geplanten Schnittebenen und das Anpassen des Kunstgelenkes an den vorbereiteten Knochen. Bei dem künstlichen Kniegelenk selbst, handelt es sich um das lang bewährte Medial-Pivot Implantat, welches hervorragende Ergebnisse aufweist. Somit erhalten Sie eine Kombination aus moderner Technologie und der Sicherheit einer bewährten Prothese.

DIE VORTEILE AUF EINEN BLICK:

Die Grafik zeigt das simulierte OP-Ergebnis (links) und das tatsächliche Ergebnis nach der Operation (rechts)
  • Individuelle anatomische Anpassung
  • Präzise, reproduzierbare präoperative Planung und Vorabsimulation der Operation
  • Ideale anatomische Ausrichtung und Größenanpassung 
  • Weniger invasive OP-Technik
  • Minimierung von Risiken
  • Schnellere Mobilisation

 

Das gesunde Kniegelenk

Das Kniegelenk ist eines der meist belasteten Gelenke im menschlichen Körper. Außer dem Strecken und Beugen ist das Knie in der Lage, sogenannte „Roll- Gleitbewegungen“ durchzuführen. Das vordere und hintere Kreuzband sowie die seitlichen Bänder inkl. Gelenkkapsel und Muskulatur geben dem Knie seine Stabilität. Der Meniskus bildet auf der Tibia (Unterschenkel) zwei halbmondförmige Strukturen, die als Stoßdämpfer fungieren. Die Femurkondylen (Oberschenkelrolle), die Tibia (Fläche des Unterschenkels) und die Patella (Kniescheibe) sind mit einer Knorpelschicht bedeckt, die ein schmerzfreies Bewegen ermöglicht. Innerhalb der Kapselhaut wird die sogenannte „Gelenkschmiere“ produziert. Diese nährt den Knorpel und hält ihn elastisch.

Das erkrankte Kniegelenk

Die häufigste Ursache stellt die Arthrose des Kniegelenks dar (Gonarthrose). Hier handelt es sich um einen degenerativen Knorpelabbau (Verschleiß der Gelenkflächen). Für die betroffenen Personen bedeutet das, dass die knöchernen Strukturen ohne den Knorpelschutz aufeinander reiben. Die Folge sind starke Schmerzen und damit verbunden eine Bewegungseinschränkung.

 

Gegenüberstellung eines gesunden Kniegelenkes und des Medial-Pivot Meniskusersatzes

Ursachen von Arthrose

Die definitive Ursache von Arthrose ist bis heute weitestgehend unbekannt; jedoch spielen eine ganze Reihe von begünstigenden Faktoren eine erhebliche Rolle:

  • Stoffwechselerkrankungen
  • Entzündungen
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Angeborene oder erworbene Fehlstellungen wie X- oder O-Bein
  • Unfälle und deren Spätfolgen
  • Brüche, Band- und/oder Kapselverletzungen sowie Meniskusschäden

Statistiken zeigen, dass 30-60% der über 60-Jährigen an Zeichen einer Gonarthrose leiden. In einigen Studien ist die Zahl sogar noch höher.
Erhöhtes Körpergewicht (Adipositas) stellt einen zusätzlichen Risikofaktor dar.

Symptome

Das häufigste Symptom stellt der Schmerz dar. Zunächst bei Belastung und in schwereren Stadien der Krankheit auch im Ruhezustand. Dadurch ist die Beweglichkeit meist empfindlich gestört. Besondere Beschwerden werden beim Treppensteigen (Abwärts-Instabilitätsgefühl) empfunden. Häufig ist eine Schwellung und/oder ein Gelenkerguss eine Begleiterscheinung.

Diagnostik – wie wird Arthrose festgestellt

Die Diagnostik umfasst zwei Untersuchungsmethoden:

  1. Klinische Beurteilung:
    • Beinachse
    • Kniekontur – Schwellungen ggf. Erguss
    • Muskulatur
    • Gangbild
  2. Bildgebende Verfahren
    • MRT (Magnet- Resonanz- Therapie)
    • Röntgenbilder in 2 Ebenen
    • CT (Computertomographie)
    • Szintigraphie (nuklearmedizinisches Verfahren um Knorpelschädigungen nachzuweisen)

Der künstliche Gelenkersatz

Knieendoprothetik (Kniegelenkersatz) findet in Deutschland seit den 60iger Jahren statt und gehört heute zu den häufigsten Eingriffen (ca. 180.000/ Jahr).(6)

Implantatdesign, Materialien und auch die Funktionalität von künstlichen Kniegelenken haben sich in den letzten Jahrzehnten stetig verbessert. So wird heutzutage ausschließlich der erkrankte Bereich im Gelenk ersetzt. – man spricht auch vom “Oberflächenersatz”. Das Verfahren ähnelt einer “Überkronung” , wie sie aus der Zahnmedizin bekannt ist. Moderne Kniesysteme entsprechen sowohl in Form, wie auch in der Funktionalität, dem natürlichen Kniegelenk und berücksichtigen nicht nur die individuellen Größen sondern auch die komplexen Bewegungsmuster. Modernste Materialien wie Chrom-Cobalt, Titan und hochwertigste Polyethylene ermöglichen lange “Standzeiten” – das Implantat ist lange funktionsfähig im Körper. Das künstliche Gelenk kann mit einer dünnen Zementschicht am Knochen fixiert werden  “zementiert” oder “zementfrei”. Welches Verfahren in den individuellen Fällen zum Tragen kommt, bespricht Ihr behandelnder Arzt mit Ihnen.

Patienten Haftungsausschluss

Die individuellen Ergebnisse  und Aktivitätslevel nach der Operation variieren und hängen von vielen Faktoren ab, einschließlich Alter, Gewicht und vorherigem Aktivitätslevel. Es gibt Risiken und Genesungszeiten im Zusammenhang mit der Operation und es gibt bestimmte Personen, die sich einer Operation, dieser Art, nicht unterziehen sollten. Konsultieren Sie Ihren Arzt, um festzustellen, ob die Operation für Sie indiziert ist.

Quellennachweise

1.  A long term clinical outcome of the Medial Pivot knee arthroplasty system; Macheras GA, Galanakos SP, Lepetsos P, Anastasopoulos PP, Papadakis SA Knee (2017)

2. A Medial-Pivot Total Knee Replacement System with Conventional Polyethylene Exhibits Similar or Reduced Wear to Other Designs with Conventional or Crosslinked Polyethylene; Parker A, Fitch D, Nambu S, Timmerman I  e-poster, ISTA, Vienna, October 2015

3. Long-Term Wear Analysis of Retrieved Medially-Pivoting TKA Inserts; William C et al. Society for Biomaterials 2013 Annual Meeting. Abstract 661. Boston, MA 2013

4. Patient satisfaction at 2 months following total knee replacement using a second generation medial-pivot system: follow-up of 250 consecutive cases; Van Overschelde P et al. Ann Transl Med 2016

5. Muscle Activation Patterns during Inclined Gait: Comparison between Medial Pivot and Posterior Stabilized Knee Prostheses; Czyrnyj C, Reynolds S, Dervin G, Lamontagne M EFORT, Prague, Czech Republic, 27–29 May 2015

6.  Statistisches Bundesamt